Aviation History of Switzerland


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Hawker Hunter

LUFTWAFFE CH > Flugzeuge > Baujahr ab 1940

Swiss Air Force
Schweizer Luftwaffe
Hawker Hunter

Daten:

Hawker Hunter F.(G.A ) Mk.9

Hersteller:

Hawker Siddeley

1. Innverkehrssetzung:

Erstflug: 21. Juli 1951

Stückzahl:

1.972

Besatzung:

Ausbilder und Flugschüler

Bewaffnung:

Möglichkeit für 1 x .30 in (7.62 mm) Maschinengewehr

Flügelspannweite:

10,26 m

Tragflügelfläche

32,43 m²

Länge:

13,98 m

Höhe:

4,01 m

Leergewicht:

6.020 kg

Gewicht beladen:

10.885 kg

Reisegeschwindigkeit:

740 km/h

Max. Geschindigkeit:

1.144 km/h

Max. Flughöhe:

15.250 m

Reichweite:

350–570 km

Antrieb:

ein Rolls-Royce Avon 207

Leistung:

4.604 kp Schub

Hawker Hunter F.Mk.58 / T.Mk.68
Im Einsatz von 1958 - 1994
Einstrahliges Jagdflugzeug

Anzahl

Typ

Immatrikulation:

Hawker Hunter Mk 58/58A und T Mk 68

100

Hawker Hunter F.Mk.58

J-4001 bis J-4100

1. Serie - Jagdbomber (1958-1994)

30

Hawker Hunter F.Mk.58A

J-4101 bis J-4130

2. Serie Occasion - Jagdbomber (1958-1994)

22

Hawker Hunter F.Mk.58A

J-4131 bis J-4152

3. Serie Occasion - Jagdbomber (1958-1994)

8

Hawker Hunter T.Mk.68

J-4201 bis J-4208

Occasion - Zweisitzer Trainer (1975-1994)

160

Total

   

Ansichtskarten

Hunter MK 6
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: A. Baur, Hilterfingen
Nr.: 4390
Format: Klein

Hunter MK 6
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: A. Baur, Hilterfingen
Nr.: 4391
Format: Klein

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Arthur Baur, Oberhofen
Nr.: 4411
Format: Klein

Hunter MK 6
Kennung: J-4041
Ort:
Datum:
Publisher: A. Baur, Hilterfingen
Nr.: 4431
Format: Gross

Hunter MK 6
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: A. Baur, Hilterfingen
Nr.: 4484
Format: Klein

Hunter MK 6
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: A. Baur, Hilterfingen
Nr.: 4485
Format: Klein

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Ed. Perrochet, Lausanne
Nr.: 14117
Format: Klein

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Ed. Perrochet, Lausanne
Nr.: 85
Format: Klein

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Ed. Perrochet, Lausanne
Nr.: 5584
Format: Gross

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Ed. Perrochet, Lausanne
Nr.: 7247
Format: Gross

Hunter Patrouille Suisse
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Ed. Perrochet, Lausanne
Nr.: 8639
Format: Gross

Hunter
Kennung: J-4060
Ort:
Datum:
Publisher: F. Jaeger, Geneve
Nr.: SW 913
Format: Gross

Hunter
Kennung: J-4026
Ort:
Datum:
Publisher: Unbekannt
Nr.:
Format: Gross

Hunter
Kennung: J-4205
Ort:
Datum:
Publisher: Antique Airplane Association
Nr.:
Format: Gross

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Beringer & Pampaluchi, Zürich
Nr.: D 898
Format: Gross

Hunter Patrouille Suisse
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: F. Jaeger, Geneve
Nr.: SW 912
Format: Gross

Hunter Patrouille Suisse
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: F. Jaeger, Geneve
Nr.: SW 915
Format: Gross

Hunter Patrouille Suisse
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: F. Jaeger, Geneve
Nr.: SW 929
Format: Gross

Hunter Patrouille Suisse
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Beringer & Pampaluchi, Zürich
Nr.: D 899
Format: Gross

Hunter Patrouille Suisse
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: F. Jaeger, Geneve
Nr.: SW 910
Format: Gross

Hunter MK 6
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Werner Brodbeck
Nr.:
Format: Gross

Hunter
Kennung:
Ort:
Datum:
Publisher: Ed. Perrochet, Lausanne
Nr.: 73
Format: Klein

Diverses

Besondere Ereignisse:

08.10.1958

J-4004

HR. Weber - Absturz wegen Triebwerkdefekt bei Schwendibach/BE - Hunter Mk 58

25.10.1960

J-4005

† Wm A. Ruchat - Notlandung auf dem Flugplatz Meiringen/BE - Hunter Mk 58

16.10.1963

J-4092

Absturz bei Berikon/AG - Hunter Mk 58

27.11.1963

J-4034

Absturz bei Littau/LU - Hunter Mk 58

15.03.1965

J-4024

Bei Prüflauf auf dem Flugplatz Emmen/LU verbrannt - Hunter Mk 58

14.04.1965

J-4049

† F. Kuck - Am Boden Schleudersitz ausgelöst - Hunter Mk 58

21.10.1965

J-4071

† Oblr E. Ammann - Absturz bei Hegnau/ZH - Hunter Mk 58

18.04.1968

J-4014

† Hptm P. Birrer und † Ernst Saxer (Fotograf) - Auf der Axalp Krete touchiert und abgestürzt dabei Fotograf getötet. - Hunter Mk 58

20.05.1969

J-4046

† Wm R. Ettlin - Absturz am Oeschinensee/BE - Hunter Mk 58

12.04.1972

J-4069

Flügel der Venom (J-1751) touchiert und bei Wimmis/BE abgestürzt - Hunter Mk 58

07.04.1976

J-4002

† Lt R.Gygax - Wegen beschlagener Scheibe bei Ehrikon/ZH abgestürzt - Hunter Mk 58

29.04.1976

J-4084

Abgestürzt wegen defekter Hydraulikleitung am Fanellagletscher/GR - Hunter Mk 58

15.12.1977

J-4144

Wm H. Kühne - Absturz bei der Lenzerheide/GR - Hunter Mk 58

11.05.1979

J-4151

† Oblt F. Barloggio - Absturz in den Neuenburgersee - Hunter Mk 58 A

10.07.1981

J-4079

† Oblt J. Schoberth - Absturz beim Landeanflug auf den Flugplatz Ambri/TI - Hunter Mk 58

23.08.1982

J-4042

Beim Absturz bei Riddes/VS wurden zwei Knaben getötet - Hunter Mk 58

26.10.1982

J-4051

Lt J. Kobert - Abschuss durch den Hunter (J-4124) - Hunter Mk 58

09.08.1983

J-4207

† Oblt J. Gantner und † Wm T. Plattner - Absturz beim Landeanflug auf den Flugplatz Ambri/TI - Hunter T Mk 68

08.03.1984

J-4055

Oblt B. Oberholzer - Absturz nach Kollision mit Hunter (J-4016) bei Menznau/LU - Hunter Mk 58

08.03.1984

J-4016

Absturz nach Kollision mit Hunter (J-4055) bei Werthenstein/LU - Hunter Mk 58

17.10.1984

J-4088

† Asp HP. Strickler - Absturz nach Kollision mit Hunter (J-4113) bei Bonaduz/GR- Hunter Mk 58

17.10.1984

J-4113

† Asp P. Zängerle - Absturz nach Kollision mit Hunter (J-4088) bei Rhäzuns/GR - Hunter Mk 58 A

11.01.1985

J-4074

† Fw W. Hautenschild - Beim Durchstarten auf dem Flugplatz Emmen/LU abgestürzt - Hunter Mk 58

23.04.1986

J-4056

† Lt J. Bischof - Mit dem Gelände kollidiert und bei Tschamut/GR abgestürzt - Hunter Mk 58

02.07.1986

J-4017

† Lt O. Benz - Absturz Bellelay/BE - Hunter Mk 58

26.03.1987

J-4133

Oblt P. Küng - Absturz bei Dagmersellen - Hunter Mk 58 A

21.07.1987

J-4134

Lt U. Straumann - Absturz beim Landeanflug auf den Flugplatz Emmen/LU - Hunter Mk 58 A

20.10.1989

J-4130

† Oblt A. Silvestri - Mit dem Gelände kollidiert und am Nufenenpass/VS abgestürzt - Hunter Mk 58 A

27.06.1991

J-4036

Nach Kollision mit den Bäumen bei Siglisdorf/AG abgestürzt. - Hunter Mk 58

16.03.1993

J-4043

Adj Uof B. Lehmann - Absturz bei Aumont/FR - Hunter Mk 58

Zum Absturz
Am 8. März 1984 stand Luftkampf auf dem Programm. Im Rahmen der Flieger-Offiziersschule waren an diesem Tag drei Hunter gestartet, um eine Luftkampfübung zu absolvieren.
Ein Flugschüler wollte zu seinem Fluglehrer aufschliessen, er näherte sich der anderen Maschine aber etwas zu schnell und aus einem Winkel, von wo er vom Oberleutnant nicht gesehen werden konnte. Für diesen kam der Schlag völlig unerwartet, der beim Aufprall der anderen Maschine entstand. Glücklicherweise konnten sich beide Piloten aus ihren flugunfähigen Maschinen abschiessen.
Der Flugschüler landete auf einem Hausdach im Dorfgebiet von Entlebuch, das Wrack der Maschine des Flugschülers, konnte problemlos geborgen werden.
Die Maschine des Oberleutnants stürzte ganz in der Nähe des Tuetensees in eine 60 Zentimeter dicke Schicht aus gefrorenem Moorboden und versank anschliessend bis in eine Tiefe von ca. 11 bis 14 Metern. Da diverse Gutachten zum Schluss kamen, dass das Heben des Wracks mehr Schaden anrichten würde als der Absturz selbst, wurde auf eine Bergung verzichtet.
Der Hunter verblieb in seinem feuchten Grab und dort liegt er heute noch.
Quelle: Hunter ein Jäger für die Schweiz

Die Hunter in der Schweizer Luftwaffe

In den späten 1950er-Jahren galt es, die ersten Serien der damaligen Düsenflugzeuge DH-100 Vampire und DH-112 Venom durch moderne Kampfflugzeuge abzulösen. In der Endausscheidung mit der North American F-86 Sabre und der in der Schweiz noch in Entwicklung begriffenen FFA P-16 fiel die Wahl auf die britische, bei Hawker Aircraft Ltd. gebauten Hunter Mk 6. Dieser Flugzeugtyp galt in der damaligen Fachwelt als Spitzenprodukt. Am 29. Januar 1958 beschlossen die Eidgenössischen Räte die Beschaffung von 100 dieser Kampfflugzeuge (inkl. Reservematerial und Munition) direkt vom Herstellerwerk und im Kostenumfang von 313 Millionen Franken. Bereits im April begann die Auslieferung und Überführung der neuen Maschinen von England in die Schweiz. Dies ermöglichte eine rasche Umschulung der Piloten und des technischen Personals, und bereits ein Jahr später waren fünf Fliegerstaffeln auf der Hunter einsatzbereit. Die Flugzeuge mit der Bezeichnung Hunter Mk. 58 wurden damals sowohl für Erdkampf wie für Luftkampfaufgaben eingesetzt. Dafür erhielten ab 1980 viele dieser Hunter weitere Verbesserungen, zu denen Empfänger für feindliche Radarerfassung gehörten und verlängerte Sammelbehälter für verbrauchte Teile des Munitionsgurtes, die auch gleich die Düppel- und Leuchtbombenwerfer integrierten, außerdem zusätzliche Unterflügelpylone innen für Luft-Boden-Raketen und neue UHF/VHF-Antennen. Dabei erwiesen sie sich als einsatzsichere, wirkungsvolle und voll miliztaugliche Kampfflugzeuge.

Einsatzaufgaben und Flugleistungen

Während der 36-jährigen Verwendungsdauer wurden die Hunter-Kampfflugzeuge mehrmals modifiziert und mit neuen Systemen und Waffenanlagen nachgerüstet. In der Zeit von 1975 bis 1991 waren insgesamt neun Frontstaffeln und eine Sonderstaffel mit der Hunter ausgerüstet. Mit der Inbetriebnahme der Tiger-Raumschutzjäger wurden die Hunter dann weitgehend von der Luftkampfaufgabe entbunden; ihre Hauptdomäne blieb der Jagdbombereinsatz. Zu diesem Zweck wurde die Hunter zum Tragen von BL755-Streubomben und optisch gesteuerten AGM-65 Maverick-Lenkwaffen nachgerüstet. Die Hunter-Flotte erbrachte eine Flugleistung von etwa 310.000 Flugstunden bei rund 483.000 Einsätzen.

Ende der Hunter-Ära

Ende 1994 wurden die Hunter-Kampfflugzeuge im Rahmen der schweizerischen Armeereform 95 außer Dienst gestellt und die damit ausgerüsteten fliegenden Verbände aufgelöst. Nach über 36 Einsatzjahren galten die Jagdbomber als technisch überaltert; ihre Kampfkraft wäre für ein künftiges Konfliktszenario ungenügend und ihr Unterhalt unverhältnismäßig teuer geworden. Der letzte Flug fand am 16. Dezember 1994 statt. Dabei landete die erste seinerzeit in der Schweiz eingesetzte Hunter mit der Registrierung J 4001 symbolisch in Dübendorf und wurde dem dortigen Luftwaffenmuseum übergeben.[3] In der Schweiz hat die Hunter dank ihres langjährigen Einsatzes bei der Luftwaffe eine große und treue Fangemeinde. Die letzten militärischen Einsätze fanden am 16. Dezember 1994 statt. Ein Umdenken der Regierung in letzter Minute rettete die noch verbleibenden 73 Hunter vor der Verschrottung: Nach dem Eingang von über 800 Anträgen wurde entschieden, 36 Hunter an ausgewählte Empfänger in der Schweiz und 42 weitere Maschinen an neue Besitzer in Europa, im Mittleren Osten, in den USA und in Südafrika zu übergeben.
(Quelle: Wikipedia)


Links

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