Aviation History of Switzerland


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Mollis / GL

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Militärflugplatz
Mollis / GL
Aktueller Status: Zivilflugplatz

Flughafen

Militärflugplatz Mollis / GL

Kontaktadresse:






ICAO-Code

LSMF

Koordinaten

47° 4' 45? N
9° 3' 54" O 447 m ü. MSL

Basisdaten

 

Eröffnung

 

Betreiber

Flugplatzverein Glarnerland

Beschäftigte

 

Passagiere

Direktion der Piste

 

Start- und Landebahnenhnen

01/19
1800 m × 40 m Asphalt

Geschichte

Militärflugplatz Mollis

Der Militärflugplatz Mollis (ICAO-Code LSMF) ist ehemaliger Reduitflugplatz der Schweizer Luftwaffe bei Mollis im Schweizer Kanton Glarus.

Er wurde von der Schweizer Luftwaffe ab 1936 mit Flächenflugzeugen und von 1958 bis 1999 als Jetflugplatz von de Havilland Venom, Hawker Hunter und F-5E und F-5F der Fliegerstaffel 20 genutzt. Nach 1999 war eine Lufttransporteinheit mit Superpumas dort stationiert, jedoch wurde ein paar Jahre später Mollis zur Sleeping Base für Helikopter, das heisst nicht mehr aktiv vom Militär genutzt.

Die Flugzeuge wurden in Hardened Aircraft Sheltern untergebracht, die Kommandoeinrichtung für den Flugbetrieb befand sich in einer Kaverne im Berg. Heutzutage ist Mollis kein militärischer Flugplatz mehr und wird nur noch zivil genutzt. Heli Linth und die Schweizerische Rettungsflugwacht, die dort die Rega-Basis 12 hat, nutzen den Flugplatz.

Am 3. April 1923 landete bei einem ersten Flugtag Walter Mittelholzer in Mollis. Seine Passagierflüge waren ein Publikumsmagnet. Im Jahr 1955 erhielt die Fluggruppe Mollis vom Militär die Erlaubnis zur Mitbenutzung.

Wikipedia

1935 Vertrag mit Gemeinde Mollis über Benützung einer Fläche von 16.5 ha während 10 Jahren; Betrieb durch Fl Kp 20; erste Landungen mit Flugzeug C-5
1940 –1948 Mollis, Stationierung Flugzeugtyp Morane
ab 1941 Erste Einsätze im Mollis mit Flugzeug C-35 ab 850 m langer Rasenpiste
Mollis, Bau einer 900 m langen Hartbelagpiste mit 3 Flugzeugunterständen U- 43 und Lagerschuppen (Einlagerung Korpsmaterial)
1949 –1955 Mollis, Stationierung Flugzeugtyp Mustang
1956 Vertrag mit Fluggruppe Mollis über die Benützung des Flugplatzes für den Zivilflugbetrieb
1957 Mollis, Verlängerung der Piste auf 1900 m, Bau von Rollstrassen und Bereitstellungsplätzen
1958 –1978 Mollis, Stationierung Flugzeugtyp Venom
Mollis, Benützungsvereinbarung mit der Segelfluggruppe Churfirsten
1962 /63 Mollis, Bau Barackenlager Wydeli, Fels-Untertankanlage und KP-Anlage
ab 1967 Einsatz Mirage-Aufklärer MI III RS
1972 Mollis, Einbau von 6 atomsicheren Mannschaftsunterständen (ASU), Umbau der drei Flugzeugunterstände U- 43, Bau eines
erdüberdeckten Laborierraumes
1975 Mollis, Bau von 2 Unterständen
1979 Mollis, Inbetriebnahme Flugzeugunterstand
1979 –1993 Mollis, Stationierung Flugzeugtyp Hunter
Mollis, Bau Truppenunterkunft TRUFF und weitere ASU-Mannschaftsunterstände
Mollis, Erstellung eines Biotops im Raum Feldbach mit Unterstützung der Fl G Kp 11
1986 Mollis, Felssturz im Gebiet Haltengut (ca. 20’000 m3); Erstellung eines Auffangdammes und etappenweise Abbau mit dosierten
Sprengungen
1994 –1999 Mollis, Stationierung Flugzeugtyp Tiger
1996 Mollis, Benützungsvertrag mit dem neu gebildeten Flugplatzverein Glarnerland (als Ersatz aller bisherigen Verträge)
1999 Mollis, Letzter WK der Flpl Abt 11 mit Tiger-Jets
ab 2000 Mollis, Einsatzflugplatz für Helikopter und Leichtflugzeuge

Ende 2005 Mollis, Stilllegung aus militärischer Sicht

Historische Denkmäler im Bereich Luftwaffe


Ansichtskarten

Links

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